Akzeptanz von digitaler Seelsorge
- Jörg Schneider

- 4. Jan. 2024
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 19. Jan.

Die Universität Zürich untersucht in Zusammenarbeit mit js_studien+analysen, inwieweit digitalen Formen der Seelsorge akzeptiert werden. Grundlage der Studie ist ein Mixed-Methods-Design mit einer repräsentativen Umfrage im Kanton Zürich mit 1‘011 quantitativen Interviews und 12 qualitativen Vertiefungen.
Die quantitative Analyse zeigt, dass die Akzeptanz signifikant von Alter und bisherigen Erfahrungen mit digitalen Tools – sowohl professionell als auch zur Selbstfürsorge – abhängt. Die qualitative Vertiefung verdeutlicht, dass die Zustimmung je nach Modell (ergänzend, hybrid, rein digital), den technologischen Möglichkeiten und dem Kontext variiert. Gründe für Akzeptanz oder Ablehnung betreffen wahrgenommene Vorteile, Nachteile und situative Faktoren während oder nach einer schweren Erkrankung. Insgesamt wird deutlich, dass digitale spirituelle Betreuung Potenzial hat, jedoch stark von individuellen Erfahrungen und Präferenzen beeinflusst wird.


